Anfängergeist



Nichts tun wir mehr im Leben, als immer und immer wieder neu beginnen. Mal ganz bewusst und mal irgendwie nebenbei. Besonders bewusst erscheint mir das immer und immer wieder neu gerade jetzt. Jetzt, wo alles in Bewegung ist. Instabilität statt Stabilität prägt unsere Zeit. Das mechanistische Weltbild prallt mit voller Wucht auf das systematische Weltbild. Begegnen tun wir dieser Instabilität mit Mustern und Haltungen der Stabilität. Wir stützen uns auf Erfahrung, versuchen durch uns bekannte Messsysteme wenigstens den Schein der Stabilität zu waren und gestalten uns oftmals Scheinwelten, die uns vermeintlich Sicherheit geben. Genau jetzt benötigen wir Anfängergeist. Denn der Anfängergeist beinhaltet eine mutige und offene Haltung, Bestehendes und Neues, ohne Vorwegnahme des Ergebnisses zu gestalten. Anfängergeist hilft uns immer wieder Neues zu entdecken und auszuprobieren. Anfängergeist impliziert Neugierde für das Vertraute und das Neue. Anfängergeist folgt keinen deterministischen Ansätzen, sondern folgt der Intuition und dem Traum des machbaren. Wir alle tragen die Gene des Anfängergeistes in uns. Lasst uns uns die Möglichkeiten geben, diesen wieder zu zulassen. Anfängergeist ist die Notwendigkeit, um das Morgen zu gestalten!



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