HEFEPFLASTER SCHÜTZEN VOR STRAHLENBELASTUNG


Forscher der Purdue University haben aus Gefrierpapier, Aluminium und Hefe kostengünstige Dosimeter in Form von Pflastern zur Echtzeitmessung der Strahlenbelastung entwickelt. Durch die Benetzung mit einem Tropfen Wasser werden die Hefezellen aktiviert und ihre Leitfähigkeit erhöht sich. Bei Strahlung wird dieser Prozess verlangsamt, sodass mit der Auslesung der elektrischen Eigenschaften der Hefe die Strahlenbelastung gemessen werden kann. Die wenige Zentimeter großen Pflaster könnten in Zukunft beispielsweise von Radiologen oder Arbeitern in Kernkraftwerken an der Schutzkleidung getragen werden.

https://www.purdue.edu

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